Kroatien-Rundreise 2012

Sonntag, 26. August 2012

 

 

Wetter:

 

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Reiseroute:

Salzburg – Bled - Ljubljana - Plitvička jezera (~ 580 km)

karte 26 08 2012-1

 

 

 

     

Reisebericht:

Heute Morgen ist es stark bewölkt und schon kurz nach der Abfahrt regnet es. Bei strömendem Regen besorgen wir uns kurz vor der Grenze die obligatorische Strassenvignette für Slowenien. Den Grenzübertritt von Österreich nach Slowenien bekommen wir gar nicht richtig mit. Die Grenze scheint irgendwo im Karawankentunnel zu liegen und da beide Länder zur EU gehören gibt es keine Zollkontrolle.

Trotz Regen entschliessen wir uns, wie geplant um den Bleder See (Blejsko jezero) zu fahren. Der Luftkurort Bled ist stark überlaufen, aber bei einem Campingplatz finden wir schlussendlich einen freien Parkplatz und machen uns auf, ein paar Schritte zu gehen. Wie auf Befehl hört es genau als wir Aussteigen auf zu regnen. Wir staunen über das glasklare, türkisfarbene Wasser und geniessen den Blick auf die Marienkirche, welche auf einer kleinen Insel im See steht, und die Bleder Burg. Beim Campingplatz speisen wir sehr fein, wenn auch das Essen etwas lange auf sich warten lässt. Weiter geht’s – nun wieder bei strömendem Regen - Richtung Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens. Trotz Regen entschliessen wir uns für eine Stadtbesichtigung. Damit wir uns zumindest im Trockenen umziehen können, fahren wir in eine Tiefgarage und montieren Regenhose und Regenjacke. Als wir endlich fertig sind und aus der Garage kommen, hat es doch tatsächlich aufgehört zu regnen. Wir können den ganzen geplanten Stadtrundgang im Trockenen geniessen und kommen in unserer Regenmontur schnell mal ins Schwitzen.

Ljubljana (Laibach) ist eine sehr schöne und auch sehr saubere Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Dreifachbrücke, die slowenische Philharmonie oder der Dom St. Nikolaus. Mitten durch die Altstadt führt der Fluss Ljubljanica, welcher auf mehr als einem Dutzend Brücken überquert werden kann. Wir entschliessen uns, auch zur Burg Ljubljanski grad hochzusteigen. Der steile und anstrengende Weg nach oben lohnt sich, denn von der Burg, d.h. insbesondere vom Burgturm – auch da geht's nochmals tüchtig eine Wendeltreppe hoch – hat man einen tollen Ausblick auf die ganze Stadt. Oben auf der Burg realisieren wir, dass auch hier die Moderne Einzug gehalten hat, und es eine Standseilbahn gibt, mit der man gemütlich zur Burg hochfahren kann. Okay, zumindest hinunter gönnen wir uns dieses Vergnügen. Inzwischen ist die Zeit schon reichlich fortgeschritten und wir müssen uns schleunigst auf den Weg ins Hotel machen. In der Tiefgarage geben wir im Navi nächstes Ziel ein. Es zeigt noch über 4 Std. Fahrzeit ein – das kann doch nicht sein. Also nochmals eingeben, diesmal nicht ökologisch, sondern schnell – siehe da, nur noch eine gute Stunde...

Wir fahren also los und schon bald beginnt es wieder heftig zu regnen. Die Verkehrstafeln sind schlecht sichtbar und die Namen sagen uns eh nicht viel. Wir fahren und fahren und fahren… In rund 20 Min. sollten wir gemäss Navi am Zielort sein, aber wo bleibt bloss die kroatische Grenze? Die hätte doch schon lange kommen sollen und auch Zagreb ist weiterhin nicht angeschrieben. Da, plötzlich ein Wegweiser Richtung Bled - ähhmmm was soll denn das? Da waren wir doch heute Mittag schon… Wir halten so schnell als möglich an und programmieren Hubert's Smartphone mit der Hoteladresse – es dauert von hier immer noch knappe 4 Stunden, aber natürlich liegt das Hotel genau in der entgegengesetzten Richtung. Aus unerklärlichen Gründen hat uns das Navi wieder an den letzten Ausgangspunkt zurückgelotst. Soviel zur heutigen Technik… wo sind die guten alten Zeiten mit den Strassenkarten? Doch was wollen wir machen? Es bleibt nichts anderes übrig als umzukehren und zu fahren, was das Zeugs hält, denn in 2 Stunden sollten wir eigentlich in der Pension Miric einchecken...

Zum Glück hat es um diese Zeit nicht mehr viel Verkehr und wir kommen gut voran. Ja und dann ist auch plötzlich Zagreb angeschrieben und wir kommen an die kroatische Grenze. Der Grenzübertritt geht zügig und ohne Stau voran. Unterwegs qualmt es aus einem Waldstück, aber Flammen sind keine zu sehen. Könnte aber der erste Waldbrand sein, da die Feuerwehr auch unterwegs ist. Um halb acht versuchen wir in der Pension Miric anzurufen, aber es geht niemand an das Telefon. Hoffentlich lassen die uns auch mit rund 1 ½ Stunden Verspätung noch rein. Um 21.15 Uhr erreichen wir endlich Plitvicka jezera, aber unsere Pension ist weit und breit nicht zu sehen. Wir fragen ein paar einheimische Mädchen, aber entweder sie verstehen kein Englisch oder sie wissen tatsächlich nicht, wo wir hin wollen. Sie finden das Ganze ziemlich lustig - wir leider nicht wirklich. Es stellt sich heraus, dass Hubert Haus-Nr. 118 statt 18 eingegeben hat und die Pension genau am anderen Ende des Dorfes liegt. Gegen 21.30 Uhr stehen wir dann endlich vor der Pension Miric. Zum Glück hat es noch Licht und wir klingeln schüchtern. Eine junge Dame öffnet die Türe und empfängt uns freundlich – nur die ältere Dame hinter der Theke schaut etwas grimmig.
Ja, da sind sie ja, haben sie uns nicht gefunden? Na ja, so ähnlich… Unser Zimmer ist zum Glück noch frei und wir haben für heute Nacht doch noch ein Bett. Auf das Abendessen verzichten wir jedoch; wäre um diese Zeit doch etwas gar unverschämt, da nicht mal vorbestellt.

 

 

bleder see

Bleder See

marienkirche

Marienkirche

Ljubljana-2

Ljubljana

philharmonie

Slowenische Philharmonie

ursulinenkirche

Ursulinenkirche

franziskanerkirche

Franziskanerkirche

universitaet

Universität

drachenbruecke

Drachenbrücke

dom st nikolaus

Dom St. Nikolaus

burg-2

Burg Ljubljanski grad

 

   

 

   

Übernachtung:

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Pension Miric, Plitvička jezera
   

 

   
 

Bildergalerie:

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